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 Aktualisiert am 23.11.2017
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Tour zum Schloss- und Schulmuseum Reckahn
37 km
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Brandenburg AXON Hotel - Brandenburg Bahnhof - Rietz - Prützke - Krahne - Reckahn - Brandenburg AXON Hotel

Vom AXXON-Hotel aus folgen wir stadteinwärts der Plauer- bzw. Magdeburger Straße bis wir an der Otto-Sidow-Straße rechts in diese und damit in die mehrspurige Stadtumfahrung einbiegen, auf der wir Richtung Potsdam und Berlin die Innenstadt südlich umfahren.
Am Ortseingang von Neuschmerzke lassen wir den Abzweig nach Potsdam (Havelradweg) links liegen und biegen erst am gleich darauf folgenden Abzweig in den Ort, nun halblinks in den Rietzer Weg ein, dessen Belag bald zu einem – je nach Witterungslage – mehr oder weniger gut befestigten Sandweg wechselt. Wir folgen diesem immer in Waldrandnähe und fahren, wenn die Landschaft schließlich offener wird und wir rechterhand große Anlagenbauten erblicken, auf den letzten von ihnen zu (Straub Industrie- und Montagebau). Hier radeln wir auf der Landstraße weiter bis Rietz.
In Rietz lohnt – bei der Freiwilligen Feuerwehr – ein Abstecher zum Vogelbeobachtungsturm des NABU am Rietzer See. Die Tour geht weiter auf der Landstraße nach Prützke. (Von Prützke aus lohnt an heißen Sommertagen ein erfrischendes Bad im Görner See. Hierzu von der Prützker Dorfkirche etwa 1,5 Kilometer südostwärts auf der Gerbser Straße radeln – zur Weiterfahrt wieder zurück zum Abzweig an der Prützker Kirche.) An der Kirche biegen wir halbrechts in die Permitzer Straße ein. Am Ortsrand treten wir etwas kräftiger in die Pedale – es führt uns ein befestigter Weg leicht bergauf und wir unterqueren die Autobahn. Wir passieren ein paar Windrädern, biegen an der nächsten Sandwegekreuzung rechts ab und gelangen in Rotscherlinde (links) wieder auf eine Landstraße. Hinter den wenigen Häusern des Ortes weist ein Verkehrsschild rechts nach Krahne und Reckahn.
Auf einem straßenbegleitenden Radweg erreichen wir Krahne. Etwa 400 Meter hinter dem Dorfanger geht es rechts Richtung Reckahn, wo wir Schloss, Schulmuseum, Barockkirche und den Lennépark besichtigen. Unser "Heimweg" führt uns noch durch das entlang der Plaue gelegene Göttin. Am Ende der StrTaße biegen wir halbrechts in die Wilhelmsdorfer Landstraße (unter der Bahnunterführung) nach Brandenburg ein. Kurz darauf links, befinden wir uns wieder auf der südlichen Stadtumfahrung, der Otto-Sidow-Straße, von der wir an der Magdeburger Landstraße links Richtung Genthin und Plaue radeln und alsbald das AXXON-Hotel erreichen.





Brandenburg - Reckahn - Brandenburg
(37 km)

DOWNLOAD der Tour
zum Ansehen auf digitalen Karten oder GoogleEarth und zum Überspielen auf GPS-Geräte

Die zip-Datei (11 KB) beinhaltet folgende Dateien:
reckahn.gpx, reckahn.kml

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Besondere Sehenswürdigkeiten

Sand- und Kiesgrube Krahne
Nach dem Abzweig hinter der Autobahnunterführung erstreckt entlang dem Weg nach Rotscherlinde die bizarre Landschaft einer 12 ha großen Sandgrube mit einem 4,5 Mio. Tonnen großen Volumen von Sand, Kies und Lehm. Das Unternehmen H. Brendel Kies und Sand Krahne GmbH verarbeitet und verkauft auch recyclingfähige Baustoffe. Es verfügt über einen vielseitigen Maschinen- und Fuhrpark und bietet damit auch Lohnarbeit vor Ort.


Rotscherlinde
Der Mitte des 14. Jahrhunderts erstmals schriftlich erwähnte Ort befand sich die meiste Zeit im Besitz der Adelsfamilie derer von Rochow. Die von Rochow sind eine der ältesten märkischen Adelsfamilien, sie waren ursprünglich im südlicher gelegenen Golzow ansässig. Die Orte ringsum gehören zur Zauche, nicht zum Havelland. Die Zauche, ein zwischen Brandenburg, Havel, Potsdam, Beelitz und Belzig gelegenes Landschaftsgebiet, war im 12. Und 13. Jahrhundert eines der Kerngebiete der Mark Brandenburg.


Krahne
Frisch restaurierte Häuser säumen die Straßen des Ortes. An dem einen Ende des grünen Angers ragt die Dorfkirche empor, gegenüber befindet sich die Gutsanlage (Gutshaus von 1898), auf der selbstverständlich einstmals die von Rochow ansässig waren. Der Schulreformer und Gutsherr Friedrich Eberhard von Rochow, dessen Wirken wir in Reckahn näher kennenlernen werden, hat 1779 auch in Krahne ein Schulhaus erbaut, wo der Prediger und Schulreformer Friedrich Wilhelm Gotthilf Frosch eine fortschrittliche Lehrerbildung entwickelte.


Reckahn
Reckahn wurde durch den Schul- und Agrarreformer Friedrich Eberhard von Rochow (1734-1805) bekannt und berühmt. Aus seiner Zeit erhalten sind das 1729 im Schlüterschen Barockstil erbaute Schloss – heute ist dieses Schloss und Rochow-Museum als ein "kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung" ausgezeichnet –, das alte Herrenhaus mit Renaissancegiebel, die Patronatskirche mit Friedhof, das durch ihn erbaute Schulhaus (heute Schulmuseum), der Gutspark sowie einige Denkmale. Friedrich Eberhard von Rochow und seine Frau Christiane Luise waren Landadlige, die – von den Gedanken der Aufklärung bestimmt – in ihrem Schulhaus den Kindern ihrer Bauern und Tagelöhner in kinderfreundlicher Unterrichtsform Lesen, Schreiben, Rechnen und den Erwerb von Naturkenntnissen ermöglichten. Einige Schüler konnten anschließend die das soziale Leben bestimmenden Klassenschranken überwinden – sie wurden Dorfschullehrer in anderen Orten der Mark Brandenburg. Friedrich Eberhard warb in seinem „Versuch eines Lesebuchs für Kinder der Landleute“ (1772) für ein besseres Unterrichtswesen. Sein Lesebuch „Der Kinderfreund“ (1776) wurde vielfach aufgelegt. Das Schulmodell zog Pädagogen und Gebildete aus allen deutschen Territorialstaaten an. Damals gab Friedrich Eberhard von Rochow einer großen Anzahl Gleichgesinnter wichtige Impulse. Bis zur allgemeinen Alphabetisierung der unteren Schichten und der überwindung des Ständewesens war es aber noch ein weiter Weg. In seinen späteren Jahren betätigte Friedrich Eberhard von Rochow sich wieder stärker als Agrarreformer. Er starb im Alter von 70 Jahren kinderlos.




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Haftungsausschluss

Die Kursaufzeichnungen, Wegpunkte und Overlays und die begleitenden Beschreibungen wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Fehler können wir allerdings nicht komplett ausschließen.
Nutzen Sie unsere Informationen, geschieht dies auf eigene Gefahr. Sie sind selbst verant-wortlich für die Einhaltung relevanter Bestimmungen wie u.a. der Straßenverkehrsordnung. Sie entscheiden selbst, ob der von uns aufgezeigte Weg benutzt bzw. gefahren werden darf (Füßgängerzonen, Einbahnstraßen etc.) oder kann (schlechte Wegbeschaffenheit, Sperrungen, fehlende Brücken o.ä.).

Urheberrecht
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