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 Aktualisiert am 23.11.2017
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Brandenburger-Havelseen-Rundfahrt 53 km
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AXXON Hotel Brandenburg - Neuendorf Fähre - Malge - Kirchmöser Dorf - Wusterwitz - Kirchmöser - Plaue - Briest - Forde - Pritzerbe - Hohenferchesar - Brielow - AXXON Hotel Brandenburg

Die Nähe zum Wasser ist fast überall zu spüren, auch dort, wo die Tour durch Waldgebiete oder uferfernere Abschnitte führt. Am Plauer und Wusterwitzer See laden mehrere Badestellen dazu ein, sich zu erfrischen oder einen Blick über den See zum anderen Ufer zu werfen. Ungewöhnlich und eindrucksvoll ist die Fahrt durch das ehemalige Industriegelände zwischen Kirchmöser und Plaue.
Die Route verläuft fast ausnahmslos auf asphaltierten, wenig befahrenen Landstraßen. Lediglich vor Brielow und am Beetzsee fährt man kurzzeitig auf be
festigten Straßen bzw. Feldwegen.

zur Karte und Satellitenbild (Google Maps)




Brandenburger-
Havelseen-Rundfahrt (53 km)

Karte und Satellitenbild
  (DSL-Zugang empfohlen!)


DOWNLOAD der Tour
zum Ansehen auf digitalen Karten oder GoogleEarth und zum Überspielen auf GPS-Geräte

Die zip-Datei (13 KB) beinhaltet folgende Dateien:
tour_3.g7t, tour_3.ovl, tour_3.gpx
tour_3.pth, tour_3.kml

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Haftungsausschluss und zum Nutzungsrecht.




Besondere Sehenswürdigkeiten

Wusterwitz
Bereits 1159 wurde der Wusterwitz erstmals urkundlich erwähnt. Der Erzbischof Wichman von Magdeburg stattete ihn mit umfangreichen Rechten aus. Die gewaltige Dorfkirche ist etwa ebenso alt. Der für Feldsteinkirchen typische breite Querturm erhielt im 18. Jahrhundert einen barocken Turm aus Fachwerk mit Schiefereindeckung. In ihm hängen drei Bronzeglocken, die größte wurde 1350 gegossen. Die Querarme des Kirchraumes schließen mit kleinen halbkreisförmigen Apsiden ab. Glanzstück der Kirche ist die gut erhaltene spätgotische Deckenmalerei im Chorraum. 1982 haben die Wusterwitzer Hand angelegt, um die Kirche vor Schäden zu retten. In den letzten Jahren sind weitere umfangreiche Restaurierungen erfolgt.

Kirchmöser
In Kirchmöser 1915 entstand 1915 unter der Leitung des bekannten Architekten und Kriegsdienstverweigerers Bruno Taut zwischen Möser-, Plauer- und Wendsee eine königliche Pulverfabrik und ein Feuerwerkslaboratorium. Bei Baubeginn im Januar arbeiteten einige hundert, im September bereits 4.000 Arbeitskräfte und 2.000 Kriegsgefangene daran, innerhalb kürzester Zeit 400 Fabrikgebäude fertig zu stellen. Parallel lief die Produktion. Nach Kriegsende wurden die Anlagen für Reparationszahlungen demontiert, nur das Kraftwerk blieb in Betrieb. Ab 1920 übernahm die Reichseisenbahnverwaltung die ehemaligen militärischen Institute und zwischen 1922 und 1924 entstand hier das modernste Lokomotiv-untersuchungswerk Deutschlands mit fünf zusammenhängenden Hallen von 310 Metern Länge und 120 Metern Breite. 1926 verließ täglich eine ausgebesserte Lokomotive das Werk. Im zweiten Weltkrieg wurde ein Teil des Betriebs auf Kriegsproduktion umgestellt, die Lokomotivhalle diente ab 1942 als Panzerwerk. Auf Bitten der Belegschaft wurden die Anlagen 1945 nicht demontiert. Die sowjetische Armee unterhielt bis 1992 hier ein Panzerwerk, die Reichsbahnbaudirektion nutze das Gelände ebenfalls. Heute sind fast 30 Unternehmen und Behörden ansässig, lediglich 15 Prozent der Gebäude sind unbesetzt. Der sehr einheitliche Gesamtkomplex mit schönen Details gilt als eines der Hauptbeispiele für den Industriebau der späten Kaiserzeit in Brandenburg.

Plaue
Plaue wird 1216 urkundlich erwähnt. Es befand sich zunächst im Besitz der Domherren von Brandenburg oder Magdeburg, später in den Händen verschiedener Adelsgeschlechter.
Am Westufer des Havelabflusses befindet sich ein zweigeschossiges Barockschloss von 1711-16 mit eingeschossigen Seitenflügeln zur Landseite hin. Ein zur gleichen Zeit angelegter barocker Lustgarten ist 1860 erweitert und in einen Landschaftspark umgestaltet worden.
2006 wurde die Seegartenbrücke zwischen Kirchmöser und Plaue fertiggestellt. Der Radweg über die Havel führt über eine 1904 fertiggestellte Eisenbrücke, auf der von 1912 bis 2003 eine Straßenbahn verkehrte. Jahrhunderte lang war der Havelüberweg bei Plaue für den Handelsweg Magdeburg-Brandenburg sehr bedeutsam.

Pritzerbe
In Pritzerbe, am neu angelegten Hafenplatz des hübschen, sehr alten Fischerortes (1161) kann man ein entspannendes Päuschen einlegen.




* Hinweise zur Nutzung der GPS-Tracks:

Haftungsausschluss

Die Kursaufzeichnungen, Wegpunkte und Overlays und die begleitenden Beschreibungen wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Fehler können wir allerdings nicht komplett ausschließen.
Nutzen Sie unsere Informationen, geschieht dies auf eigene Gefahr. Sie sind selbst verant-wortlich für die Einhaltung relevanter Bestimmungen wie u.a. der Straßenverkehrsordnung. Sie entscheiden selbst, ob der von uns aufgezeigte Weg benutzt bzw. gefahren werden darf (Füßgängerzonen, Einbahnstraßen etc.) oder kann (schlechte Wegbeschaffenheit, Sperrungen, fehlende Brücken o.ä.).

Urheberrecht
Alle hier downloadbare Datein sowie die hier dargestellten Informationen sind ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt und unterliegen dem Urheberrecht.
Eine kommerzielle Nutzung, wie zum Beispiel die Weitergabe durch Radtourenveranstalter oder Fahrraderverleihbetriebe sowie die Weitergabe durch Tourismusorganisationen etc., bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch IS.RADWEG. Detlef Kaden.
Die Weitergabe sowie die Veröffentlichung in gedruckter oder elektronischer Form bedarf ebenfalls der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch IS.RADWEG. Detlef Kaden.