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 Aktualisiert am 23.11.2017
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Der Havel- und Werderobst-Panoramaradweg:
Brandenburg
- Potsdam 57 km
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Brandenburg AXON Hotel - Neuschmerzke - Wust - Gollwitz - Götz - Götzer Berge - Deetz - Krielow - Derwitz - Plötzin - Glindow - Werder - Geltow - Potsdam

Der Streckenabschnitt bis Gollwitz verläuft meist auf straßenbegleitenden Radwegen. Nach der Orts-durchfahrt Gollwitz zweigt ein gut befestigter Weg links zur Havel hin ab. Auf dem asphaltierten Havelradweg folgen Sie den zahlreichen Biegungen der mittleren Havel bis Sie Richtung Götz fahrend nach einem links gerichteten spitzen Winkel den Götzer Berg umfahren. Auch durch die Deetzer Erdlöcher bleiben Sie auf dem asphaltierten Havelradweg. In Deetz biegen Sie links auf eine kleine Landstraße nach Krielow ab. Von Krielow an folgen Sie dem Werderobst-Panoramaradweg zum Otto-Lilienthal-Denkmal in Derwitz und zum Rittergut Kienitz. Auf einer ruhigen Landstraße gelangen Sie anschließend nach Werder, passieren über eine etwas mühsame Anhöhe hinweg den Bahnhof Werder und kurz danach – über eine Eisenbahnbrücke – die Havel am Großen Zernsee. Anschließend gelangen Sie durch den waldreichen Wildpark West nach Geltow und radeln weitgehend am Ufer des Templiner Sees (Havel) entlang hinein nach Potsdam, zum Bahnhof Potsdam Stadt.





Brandenburg - Potsdam (57 km)

DOWNLOAD der Tour
zum Ansehen auf digitalen Karten oder GoogleEarth und zum Überspielen auf GPS-Geräte

Die zip-Datei (10 KB) beinhaltet folgende Dateien:
tt2.gpx, tt2.kml

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Besondere Sehenswürdigkeiten

Die Havel
Die Havel entspringt in Mecklenburg Vorpommern, unweit von Ankershagen, dem Geburtsort des Archäologen und Troja-Entdeckers Heinrich Schliemann.
Ihr rund 340 Kilometer langer Lauf durch meist flache, agrarwirtschaftlich genutzte Landschaften ist bis Potsdam nach Süden gerichtet, knickt dann nach Westen und schwenkt hinter Brandenburg bzw. dem Plauer See wieder in nördliche Richtung. Das Gefälle ist mit nicht einmal 40 Metern außerordentlich gering. Bereits in Mecklenburg-Vorpommern durchquert das Flüsschen etliche kleine und größere Seen.
Noch vor Zehdenick fließt die Havel durch ein Tonabbaugebiet mit etlichen wassergefüllten Tongruben. Am südlichen Stadtrand zweigt der für den Schiffsverkehr wichtige Voßkanal ab, später der Malzer und der Oder-Havel Kanal. Die parallel fließende „Schnelle Havel“ gesellt sich nach ihrem gemächlichen, kurvenreichen Lauf erst wieder in Oranienburg dazu.
In Berlin weitet sich die Havel zu einem seeartigen Gebilde von bis zu 600 Metern Breite aus.
An seinem Ende prägen Schlösser und Gärten der Potsdamer Kulturlandschaft das Bild – Pfaueninsel, Sacrow, Nikolskoe, Klein Glienicke und Babelsberg. Ab der geschichtsträchtigen Glienicker Brücke fließt die Havel wieder durch Brandenburg.
An einem der landschaftlich schönsten Abschnitte zwischen Brandenburg und Deetz, wo sich die Havel in großen Kurven durch unberührte Wiesen- und Auenlandschaften schlängelt und zahlreiche Inseln bildet, radeln Sie bei dieser Tour auf dem neuen Havelradweg immer dicht am südlichen Havelufer entlang.
Ab Pritzerbe, dass Sie bei der Brandenburg-Havelberg Tour durchqueren, wird die Havel zum Zwecke des Natur- und Gewässerschutzes seit 2005 renaturiert.


Die Deetzer Erdlöcher
Kaum haben Sie den Götzer Berg (109 m), auf dem demnächst wieder ein Aussichtsturm den Blick auf die Havellandschaft ermöglichen soll, umfahren und das hübsche, an seinen Hängen bis zum Havelufer sich erstreckende Dorf Deetz durchquert, breitet sich vor Ihnen ein malerisches Kleinod aus: Die Deetzer Erdlöcher, ein Mosaik aus ca. 30 Waldseen, oft nur durch schmale Deiche voneinander geschieden, ein Angler- und Badeparadies voller hell schimmernder Wasserflächen, auf denen das Flügelschlagen der Enten und die Luftsprünge der Fische neben dem Vogelgezwitscher aus dichten Büschen und Baumkronen oftmals die einzig hörbaren Laute bilden.
Zwischen 1870 und 1954 wurde hier Ton und Sand gewonnen, der in den umliegenden Ziegeleien zu dem damals sehr begehrte Baustoff verarbeitet wurde. Die Ziegel wurden anschließend entweder nach Potsdam und Berlin verschifft oder in der Umgebung zu Häusern und Scheunen verbaut.


Potsdam
Seit 1990 ist Potsdam Weltkulturerbe der UNESCO. Mit den zahlreichen, in fast vier Jahrhunderten von unterschiedlichen Künstlern geschaffen Schlössern und Gärten ist es eine der schönsten Städte Brandenburgs. Wir empfehlen, Potsdam, das außerdem eine lange Tradition als Garnisonsstadt besitzt, einen gesonderten Besuch abzustatten. Im Folgenden möchten wir Sie auf einige Sehenswürdigkeiten entlang der Tour hinweisen:
An der Neustädter Havelbucht führt die Radroute direkt auf die sogenannte Moschee zu. Friedrich Wilhelm IV. wünschte sich 1840 von seinem königlichen Architekten und Schinkel-Schüler Ludwig Persius ein Gebäude „in Gestalt einer Moschee“, welches die Maschinen zum erfolgreichen Betrieb der Wasserfontänen in Sanssouci aufnehmen sollte. Dieses Dampfmaschinenhaus – 1841-43 nach Persius’ Plänen erbaut – wurde das bedeutendste Beispiel für den „maurischen“ Stil in Preußen. Die Firma Borsig lieferte eine 80 PS starke Maschine, die endlich den nötigen Druck für die Wasserspiele im Park Sanssouci erzeugte, für die bereits Friedrich II. 100 Jahre zuvor vergeblich Unsummen Geldes investiert hatte.
Im sogenannten Marstall – Sie erblicken das in kräftiges Rotbraun getönte Gebäude am östlichen Ende der Breiten Straße – ist seit 1981 das Filmmuseum untergebracht. Bereits 1685 wurde hier in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadtschloss nach Plänen von Johann Arnold Nering eine Orangerie errichtet, die ab 1714 als Marstall diente. Die heutige Gestalt geht auf Umbauten des Sanssouci-Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff zurück, die ihm Friedrich II. 1746 in Auftrag gab. Der Bildhauer Friedrich Christian Glume schuf die Pferdegruppen auf den Attiken. An der Ostseite war der Marstall einst durch eine sogenannte Ringerkolonnade mit dem Stadtschloss verbunden. Der Wiederaufbau des Stadtschlosses, in welches künftig der Landtag einziehen soll, ist bereits im Gange.
Hinter der Baustelle erhebt sich die Nikolaikirche. Nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel entstand 1830-50 auf einem quadratischen Grund ein bis zu 77 Meter aufragender Zentralbaubau im klassizistischen Stil. Die Kuppel mit zahlreichen Goldverzierungen ruht auf einem 19 Meter weit gespannten Tonnengewölbe, dessen Außenfassade eine korinthische Säulenkolonnade umgibt. Die vier Eck- bzw. Glockentürme dienen statischen Zwecken. Sie wurden auf Drängen des Baudirektors Ludwig Persius hinzugefügt. Die Engelsfiguren, welche die Türmchen bekrönen, hatte Schinkel eigentlich als Abschluss der Kuppellaterne vorgesehen. Dem südlichen Eingang ist ein übergiebelter Portikus vorgesetzt, der an antike Tempel erinnert. Der mehrfach veränderte prachtvolle Innenraum ist eine Besichtigung wert.
Ebenfalls sehenswert am Alten Markt ist das Kulturzentrum Haus Marchwitza. Es besteht aus dem 1750 von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichteten Wohnhaus (Knobelsdorffhaus) und dem 1753 von Johann Boumann und Carl Ludwig Hildebrant geschaffenen, mit einer Palladio-Fassade versehenen ehemaligen Rathaus. Dessen runden Turmaufsatz mit der ungewöhnlichen, getreppten Deckung schmückt ein vergoldeter Atlas.
Falls noch Zeit bis zur Abfahrt des Zuges nach Brandenburg ist, können Sie sich auf der Freundschaftsinsel – linkerhand vor der Brücke zum Bahnhof – von den Strapazen der Tour ein wenig erholen.




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Haftungsausschluss

Die Kursaufzeichnungen, Wegpunkte und Overlays und die begleitenden Beschreibungen wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Fehler können wir allerdings nicht komplett ausschließen.
Nutzen Sie unsere Informationen, geschieht dies auf eigene Gefahr. Sie sind selbst verant-wortlich für die Einhaltung relevanter Bestimmungen wie u.a. der Straßenverkehrsordnung. Sie entscheiden selbst, ob der von uns aufgezeigte Weg benutzt bzw. gefahren werden darf (Füßgängerzonen, Einbahnstraßen etc.) oder kann (schlechte Wegbeschaffenheit, Sperrungen, fehlende Brücken o.ä.).

Urheberrecht
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