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 Aktualisiert am 23.11.2017
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Durch den Naturpark Westhavelland 103 km
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Rathenow – Semlin – Hohennauen – Parey – Gülpe – Prietzen – Rhinow –
Stölln – Schönholz – Kleßen – Friesack – Senzke – Kriele – Kotzen – Stechow – Ferchesar – Semlin – Rathenow

Von Rathenow – genauer von Hohennauen bis Parey führt der Weg auf ruhigen Landstraßen durch von Gräben durchzogene Äcker zwischen Havel und Gülper Havel. Parey und Gülpe verbindet ein Betonplattenweg. Von Gülpe bis Stölln radeln Sie auf wenig befahrenen Landstraßen, anschließend bis Kleßen auf gut befestigten (Platten)wegen. Am Rande des Ländchen Friesack folgen Sie bis Senzke immer den kleinen Landstraßen, welche die Orte verbinden, dann verläuft der Weg bis Stechow auf dem asphaltierten Havellandradweg durch den Naturpark Westhavelland. Ein straßenbegleitender Radweg führt Sie nach Ferchesar zum Ferchesaer See. Ungefähr an der Stelle, wo dieser in den Hohenauener See mündet, haben Sie wieder Semlin und kurz danach auch Rathenow erreicht.





Durch den Naturpark Westhavelland
(103 km)

DOWNLOAD der Tour
zum Ansehen auf digitalen Karten oder GoogleEarth und zum Überspielen auf GPS-Geräte

Die zip-Datei (6 KB) beinhaltet folgende Dateien:
tt3.gpx, tt3.kml

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Besondere Sehenswürdigkeiten

Gülpe
Gülpe liegt recht malerisch am Ufer eines über sechs Kilometer langen Nebenarms der Havel. Das Runddorf besitzt eine lange Tradition als Fischerdorf. Im 5. Jahrhundert siedelten hier germanische Langobarden, später wurde es die Heimat slawischer Heveller. Von 1440 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte es zum Besitz der märkischen Adelsfamilie von der Hagen.
Die Kirche wurde 1723 an Stelle eines Vorgängerbaus errichtet. Der Turm, auf dem ein Storchennest thront stammt von 1865.
Seit 1975 lehren und forschen auf dem ehemaligen Gehöft Hünemörderhof Potsdamer Wissenschaftler. Früher widmeten sie sich vor allem ornithologischen, heute meist zoologischen und botanischen Forschungsprojekten. Neuerdings werden auch Studien über die regionalen Auswirkungen des globalen Klimawandels durchgeführt.
Vom Aussichtsturm des seit 1967 unter Naturschutz stehenden Gülper Sees kann auch der Laie Wat- und Wasservögel oder rastende Zugvögel beobachten. Das flache Gewässer wird vom Rhin durchströmt und ist am Nord- und Westufer dicht mit Röhricht bewachsen. Von der Pritzener Bockwindmühle aus führt ein Naturlehrpfad um den See herum.
Auf der Anhöhe einer Insel, dem Pilatsch soll sich einst eine Slawenburg befunden haben.


Kleßen
Kleßen wurde 1230 urkundlich erwähnt. Von 1352 bis 1932 befand sich der Ort mit kurzer Unterbrechung im Besitz der Adelsfamilie von Bredow. 1723 entstand ein dreiflügliges Herrenhaus. Bei dem im 19. Jahrhundert erfolgten Umbau im klassizistischen Stil erhielt das Haus das mit Biberschwanzziegeln gedeckte mächtige Walmdach. Theodor Fontane wusste noch von einem mittig auf der Hofseite des Gebäudes gelegenen hübschen Gartensalon mit Stuckfries und Deckenmalereien zu berichten.
Das heute Schloss Kleßen genannte Gebäude wurde 1993-99 restauriert.
Zu dem um 1800 entstandenen Landschaftspark gehörten einst ein Weinberg, eine Grotte, ein Tee- und Pfauenhaus sowie ein Badehaus am Kleßener See. Als märkischer Gutsgarten mit Gartencafe war die Anlage 2006 ein Außenstandort der Landesgartenschau Rathenow.
Im Innern der restaurierten Dorfkirche, einem Fachwerkbau aus dem 17./18. Jahrhundert befindet sich eine Patronatsempore mit Wappen und Inschriften der Adelsfamilie von Bredow.
In die ehemalige Dorfschule ist ein Spielzeugmuseum eingezogen.


Senzke
Der Ort gehörte seit seiner urkundlichen Erwähnung 1353 ebenfalls lange Zeit zum Besitz der Familie von Bredow. Deren Rittersitz und Patronatskirche fielen im Laufe der Jahrhunderte mehrfach Bränden zum Opfer. Das erhaltene, neunachsige spätklassizistische Herrenhaus aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit repräsentativer Straßenfront und seitlichem Treppenturm auf der Gartenseite, der ursprünglich in einer hohen, geschwungenen Haube endete, dient heute als Begegnungs- und Arbeitsstätte für Kunstschaffende. Zur Gutsanlage gehörten früher noch mehrere Wohn- und Wirtschaftsgebäude, eine Ziegelei und eine Brennerei (deren Turm von 1831 ist noch erhalten) sowie ein Weinberg und eine Weinpresse.
Die Parkanlage mit der heute 250 Jahre alten Platanenallee hatte Joachim Heinrich Fintelmann in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt. Das denkmalgerecht restaurierten Gärtnerhaus ist der königlichen Hofgärtnerfamilie gewidmet, der er entstammte.
Die gegenüberliegende Kirche wurde 1857 im Stil der Schinkelschule errichtet. Altar, Taufe und Patronatsgestühl befanden sich bereits im Vorgängerbau aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.


Rathenow
In Rathenow existierte schon zur Zeit der Heveller ein günstiger Havelübergang. Bereits Ende des 12. Jahrhunderts querten steinerne Brücken den Fluss und bis heute bestimmen Brücken das Stadtbild von Rathenow. Die eindrucksvollste, die Kirchbergbrücke am alten Hafen, wurde 2001/2002 erbaut.
Rathenows wirtschaftliche Entwicklung beruhte im wesentlichen auf der Ziegel- und Tuchproduktion, später auf der optischen Industrie.
Zeugnisse der Ziegelproduktion sind die Stadtmauer mit dem alten Ziegelmeisterhaus (Ziegel- Ecke Schleusenstraße), die Zietenkasernen (1887-91 erbaut) für das Husarenregiment „von Zieten“, das Kreishaus (1893-95, Berliner Straße) und das Amtsgericht (1879) in der Bahnhofstraße.
1801 erhielt der Prediger Johann Heinrich August Duncker das königliche Privileg, eine optische Industrieanstalt zu betreiben. Die von ihm erfundene Linsen-Vielschleifmaschine lieferte gleichmäßig geschliffenes Glas für Brillen, Lupen und andere optische Geräte. Emil Busch, einer seiner Nachfolger, sorgte dafür, dass Rathenow als „Stadt der Optik“ Weltruf erlangte. 1852 wurden auch fotografische Apparate produziert und 1865 unter der Bezeichnung „Pantoscop“ das erste Weitwinkelobjektiv angefertigt. Bis heute ist Rathenow ein Optikstandort geblieben.
Das Optikmuseum im Kulturzentrum zeigt einen Teil seiner umfassenden Sammlung optischer Geräte und Maschinen. Der Optikpark ist seit der Landesgartenschau 2006 ein Themen- und Erholungspark, in dem viel Wissenswertes über Optik, Kunst und Gartengestaltung erfahrbar ist.
Sehenswert sind ferner die St.-Marien-Andreas-Kirche auf der Altstadtinsel, das von Johann Georg Glume 1736-38 aus Sandstein geschaffene Denkmal zu Ehren des Großen Kurfürsten, der Weinbergfriedhof und der Bismarkturm von 1914.





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Haftungsausschluss

Die Kursaufzeichnungen, Wegpunkte und Overlays und die begleitenden Beschreibungen wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Fehler können wir allerdings nicht komplett ausschließen.
Nutzen Sie unsere Informationen, geschieht dies auf eigene Gefahr. Sie sind selbst verant-wortlich für die Einhaltung relevanter Bestimmungen wie u.a. der Straßenverkehrsordnung. Sie entscheiden selbst, ob der von uns aufgezeigte Weg benutzt bzw. gefahren werden darf (Füßgängerzonen, Einbahnstraßen etc.) oder kann (schlechte Wegbeschaffenheit, Sperrungen, fehlende Brücken o.ä.).

Urheberrecht
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